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Klettern in Schenna - Heini - Holzer Klettersteig

12.07.2017

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Helga Pföstl Gastgeberin
Die Klettersteige waren noch vor nicht allzu langer Zeit ein Privileg der Dolomitenberge.
Am Hausberg von Schenna, dem Ifinger waren in der Zwischenkriegszeit die guten Kletterer unterwegs.
Dann geriet das majestätische Wahrzeichen des Meraner Raums in Vergessenheit.

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2015 nahm die Idee eines Klettersteiges konkrete Formen an.
Der Meraner Bergführer Peter Vanzo hatte schon etwas früher eine Route entdeckt,
die direkt neben der von Heini Holzer befahrenen Steilflanke liegt.

Der Klettersteig Heini Holzer wurde von vier Bergführern in sechs Wochen
Arbeitszeit fertiggestellt.

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Aufstieg
Der 550 Höhenmeter lange Aufstieg, der mit 1000 Metern Stahlseil perfekt gesichert
ist, weist mittlere Schwierigkeitsgrade (A – B – B/C) auf und ist deshalb
auch für den weniger starken Alpinisten oder für Familien mit geh- und kletterfreudigen
Kindern geeignet. Für die Begehung des Klettersteiges sind ein früher
Aufbruch sowie eine gute Gesamtkondition Grundvoraussetzung. Entlang des
Aufstieges gibt es kein Wasser und keine Fluchtwege. Ein eventueller Rückzug
ist nur nach unten möglich. Der Klettersteig ist komplett mit Stahlseilen gesichert,
es gibt keine Passagen, die in freier Kletterei oder im ungesicherten Gelände
bewältigt werden müssen. Viele steile und schwierigere Stellen wurden
durch Tritthilfen entschärft. Trotzdem stellt der letzte Teil des Klettersteiges, die
sogenannte Engelskante, eine sehr beeindruckende Felspassage dar.
Die Ausrichtung des Aufstieges nach Südwesten hin erlaubt eine sehr frühe
Begehung des Klettersteiges. Die Bergsaison reicht bis weit in den Spätherbst
hinein. Für den versierten Bergsteiger wird der Klettersteig Heini Holzer auch
während vieler Wintermonate begehbar sein.
Zeitaufwand: 3-4 Std.

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Zustieg
Meran – Naiftal. Auffahrt mit der Großkabinenbahn Meran 2000. Der Weg
verläuft vom Piffinger Köpfl (der Bergstation der Seilbahn Meran 2000, erreichbar
auch vom Parkplatz in Falzeben, Hafling mit einer Umlaufbahn) ein kurzes
Stück über einen breiten Fahrweg bis zu einer Weggabelung, wo eine Beschilderung
auf den Klettersteig verweist. Dort zweigt man links auf den Weg Nr. 18
(Ifinger Schartlweg – teilweise gesichert) ab. Dieser führt zuerst leicht abwärts,
vorbei an zwei Abzweigungen zum beschilderten Zustieg kurz unterhalb des
gut ersichtlichen Anseilplatzes.
130 Hm Aufstieg, 75 Hm Abstieg, ¾-1 Std.

Schenna – Talstation Taser Seilbahn. Auffahrt mit der Bahn. Über die Ifinger
Hütte zur Ifinger Scharte und von dort dem Ifinger Schartlweg Nr. 18 (auf
Abschnitten gesichert) zum beschilderten Einstieg folgen.
700 Hm Aufstieg, 200 Hm Abstieg, 2½-3 Std.
> Gsteier (Mittelstation Großkabinenbahn Meran 2000 – kurzer Aufstieg nach
Gsteier). Dem Weg Nr. 3 zum Ochsenboden folgen. Weiter zum Ifinger Schartlweg
(Nr. 18). Über diesen nach links zum beschilderten Einstieg.
850 Hm Aufstieg, 3-3½ Std.

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Abstieg
Am Ausstieg folgt man der Beschilderung zur Abzweigung „Kleiner Ifinger
(2552 m) und Großer Ifinger (2581 m)“. Dort beginnt auch der Abstieg hinunter
zur gut sichtbaren Kuhleitenhütte. Wer spät dran ist oder nicht in der Hütte
einkehren möchte, der biegt kurz vor Kuhleiten nach rechts ab und gelangt auf
einem Steig, der durch die Grasflanke hinunter zu einem breiten Weg führt,
zurück zum Ausgangspunkt.
500 Hm Abstieg, 1-1½ Std.

Viel Spaß beim Klettern in Schenna.

Bildquelle: TV Schenna - Christjan Ladurner
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Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Gerne wieder! Gabi, Holidaycheck