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100% Wanderspaß in Schenna

30.05.2018

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Peter Pföstl Gastgeber
Wer die Wahl hat, hat die Qual!
Schenna ist der ideale Ort für abwechslungsreichen Wanderspaß. Neben leichten Wanderungen durch Wiesen und auf Almen,
gibt es auch zahlreiche anspruchsvolle Gipfeltouren zu bewältigen.
Vier Wandertipps für Sie: vom freundlichen Wanderweg mit Kinderwagen bis hin zum Klettersteig.

Mitterplattweg

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Ein guter Tipp für die ganze Familie, welche mit dem Kinderwagen unterwegs ist, ist der Mitterplattweg.
Dieser breite Wanderweg führt vom Zentrum von Schenna durch die Obstwiesen und Weinberge
in die Kurstadt Meran. Verschiedene Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen ein
und man hat immer wieder einen traumhaften Blick auf das Meraner Land.
Wegbeschreibung: Vom Hotel Hilburger aus geht es in Richtung Ortszentrum von Schenna.
Nach 300 m biegt man links ab und gelangt dann auf den Mitterplattweg. Nach dem Freibad von Schenna folgt ein kurzer Abstieg
und Sie erreichen Obermais, ein Stadtteil von Meran. Vorbei an verschiedenen Villen und Parkanlagen
erreichen Sie das Stadtzentrum von Meran in ca. 1 Stunde.

Knottnkino

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Zu jeder Tageszeit wird auf dem Knottkino in Vöran immer ein anderer Film abgespielt, den man in den Kinosesseln genießen kann.
Welche Filme gibt es denn da zu sehen? Es gibt keine Filme zum Anschauen,
sondern Sie genießen den atemberaubenden Panoramablick auf die umliegende Bergwelt.
Wegbeschreibung: Am schnellsten gelangt man zum Knottnkino vom Gasthof Alpenrose in Vöran aus.
Vom dortigen Parkplatz erreichen Sie den Aussichtspunkt in ungefähr 40 Minuten zu Fuß.
Wer den Natur-Dokumentarfilm auch gleich mit einer Wanderung verbinden will, dem stehen zwei Varianten zur Auswahl:
Vom Parkplatz hinter dem Gasthof Grüner Baum in Vöran folgt man dem Weg Nr. 12a und biegt dann links ansteigend
auf den Rotsteinkogel ab. Wenn man denselben Weg zurück nimmt, beträgt die Gesamtgehzeit circa 2,5 Stunden.
Oder man baut den Ausflug zur Rundwanderung aus und kehrt über die Leadner Alm und
den Wanderweg Nr. 16 zum Ausgangspunkt Grüner Baum zurück - eine Strecke, die man in gut drei Stunden schafft.

Almwanderung im Hirzergebiet

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Schöne Almenwege, traumhafte Fernsicht, hochalpine Touren bis auf die Hirzerspitze und die gemütlichen Hütten laden zum Einkehren ein.
Von Saltaus aus erreichen Sie das Wandergebiet Hirzer mit der Seilbahn in wenigen Minuten.
Bei der Alpenrosenblüte (Ende Juni – Anfang Juli) verwandeln sich die Almwiesen in ein leuchtendes Rot und Rosa.
Wegbeschreibung: Von Klammeben, der Bergstation der Hirzer Seilbahn, führt der Weg Nr. 40 zunächst zur Hirzerhütte.
Auf ebenem Weg geht es den aussichtsreichen Europäischen Fernwanderweg E5 entlang zur Hintereggalm und zur Mahdalm.
Gleich dahinter führt der Weg leicht ansteigend zum Rotmoos.
Über die Almfläche geht es zurück zur Tallneralm, dann rechts ab zur Hirzerhütte und schließlich wieder zurück nach Klammeben. Gehzeit: ca. 2,5 Stunden
Die Wanderung können Sie auch von Schenna aus machen, indem Sie die Seilbahn Verdins sowie den Sessellift Tall-Grube benützen.
Von der Bergstation Grube sind es dann ca. 30 Minuten zu Fuß bis nach Klammeben.

Heini Holzer Klettersteig

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Beim Klettern in Schenna erleben Sie die Natur ohne Hektik des Alltages.
Der 550 Höhenmeter lange Aufstieg ist mit 1000 Metern Stahlseil perfekt gesichert, weist mittlere Schwierigkeitsgrade auf und ist deshalb auch für den weniger geübten Alpinisten oder für Familien mit Kindern ab 10 Jahren geeignet.
Aufstieg
Der 550 Höhenmeter lange Aufstieg, der mit 1000 Metern Stahlseil perfekt gesichert ist,
weist mittlere Schwierigkeitsgrade (A – B – B/C) auf und ist deshalb auch für den weniger
starken Alpinisten oder für Familien mit geh- und kletterfreudigen Kindern geeignet.
Für die Begehung des Klettersteiges sind ein früher Aufbruch sowie eine gute Gesamtkondition Grundvoraussetzung.
Entlang des Aufstieges gibt es kein Wasser und keine Fluchtwege.
Ein eventueller Rückzug ist nur nach unten möglich.
Der Klettersteig ist komplett mit Stahlseilen gesichert, es gibt keine Passagen, die in freier Kletterei
oder im ungesicherten Gelände bewältigt werden müssen. Viele steile und schwierigere Stellen wurden
durch Tritthilfen entschärft. Trotzdem stellt der letzte Teil des Klettersteiges, die sogenannte Engelskante, eine sehr beeindruckende Felspassage dar.
Die Ausrichtung des Aufstieges nach Südwesten hin erlaubt eine sehr frühe Begehung des Klettersteiges.
Die Bergsaison reicht bis weit in den Spätherbst hinein. Für den versierten Bergsteiger
wird der Klettersteig Heini Holzer auch während vieler Wintermonate begehbar sein.
Zeitaufwand: 3-4 Std.
Zustieg
Auffahrt mit der Seilbahn Meran 2000.
Der Weg verläuft vom Piffinger Köpfl ein kurzes Stück über einen breiten Fahrweg bis zu einer Weggabelung,
wo eine Beschilderung auf den Klettersteig verweist. Dort zweigt man links auf den Weg Nr. 18 (Ifinger Schartlweg – teilweise gesichert) ab.
Dieser führt zuerst leicht abwärts, vorbei an zwei Abzweigungen zum beschilderten Zustieg kurz unterhalb des gut ersichtlichen Anseilplatzes.
130 Hm Aufstieg, 75 Hm Abstieg, ¾-1 Std.
Schenna – Talstation Taser Seilbahn. Auffahrt mit der Bahn.
Über die Ifinger Hütte zur Ifinger Scharte und von dort dem Ifinger Schartlweg Nr. 18 (auf Abschnitten gesichert) zum beschilderten Einstieg folgen.
700 Hm Aufstieg, 200 Hm Abstieg, 2½-3 Std. > Gsteier (Mittelstation Seilbahn Meran 2000 – kurzer Aufstieg nach Gsteier).
Dem Weg Nr. 3 zum Ochsenboden folgen. Weiter zum Ifinger Schartlweg (Nr. 18). Über diesen nach links zum beschilderten Einstieg.
850 Hm Aufstieg, 3-3½ Std.

Freuen Sie sich auf unvergessliche Wandererlebnisse in Schenna.

Bildquelle: © IDM Südtirol - Clemens Zahn, © TV Schenna - Hannes Niederkofler, © TV Schenna - Klaus Peterlin, © TV Schenna - Christjan Ladurner;
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Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Gerne wieder! Gabi, Holidaycheck